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Best Practices Digitalisierung

Die Digitalisierung ist ein wichtiges Instrument für die Erschliessung und die Zugänglichkeit von Kulturgut geworden. Sie transformiert den Bestand physischer Informationsträger zur virtuellen Bibliothek und schafft entscheidende praktische Vorteile für die Nutzung von gedruckten und handschriftlichen Beständen:

  • orts- und zeitunabhängige Zugänglichkeit
  • erleichterte Recherche dank Navigierhilfen und Volltextsuche
  • intensive Nutzbarkeit, selbst von empfindlichen Unikaten.

Heute ist die Digitalisierung vor allem von urheberrechtsfreien Beständen nahezu in jeder Bibliothek ein relevantes Thema. Nachdem in den Anfangsjahren vor allem grössere Bibliotheken in Digitalisierungsprojekten aktiv waren, sind nun auch mittlere und kleine Einrichtungen bestrebt, ihre oftmals einmaligen Bestände einem breiten Publikum zu öffnen. Die Verantwortlichen solcher Projekte stellt die Planung und Durchführung immer wieder vor neue Herausforderungen.

"Best Practices in Digitalisierungsprojekten" ist als praxisorientierter Leitfaden für die Durchführung von Digitalisierungsprojekten konzipiert. Er thematisiert die einzelnen Projektschritte von der Konzeptphase über die Verarbeitung der Dokumente bis hin zur Präsentation und Verwertung des elektronischen Angebots. Zu jedem Abschnitt finden sich allgemeine Überlegungen, die die aktuellen Empfehlungen mit dem neusten Wissensstand verbinden, sowie praktische Erfahrungen der ETH-Bibliothek aus dem Zeitschriften-Digitalisierungsprojekt retro.seals.ch.

"Best Practices Digitalisierung" ist offen für einen inhaltlichen Ausbau und den Input weiterer Institutionen. Idealerweise soll diese Dokumentation mit Erfahrungsberichten zur Digitalsierung weiterer Materialien wie Bildern, Alten Drucken oder Handschriften ergänzt werden.